Kinderärztin: 348.000 € Kapitalanlage zu 100 % finanziert, drei Jahre nach dem Eigenheim
Eine Kinderärztin hatte ihr Eigenheim bereits finanziert und wollte nun ein Immobilienvermögen aufbauen. Die bestehende Finanzierung war dabei kein Hindernis.
Schließt die laufende Eigenheimfinanzierung die erste vermietete Wohnung der Kinderärztin aus?
Nein, die laufende Eigenheimfinanzierung schließt die erste vermietete Wohnung nicht aus, entscheidend ist die wirtschaftliche Gesamtsituation. Im Praxisfall wurde eine vermietete Wohnung für 348.000 Euro zu 100 Prozent des Kaufpreises finanziert, die Kaufnebenkosten zahlte die Familie aus Eigenmitteln. Beide Ehepartner hatten sichere Einkommen, nach allen Ausgaben blieb ein monatlicher Überschuss.
Eckdaten
- Kaufpreis: 348.000 €
Anonymisierte Fallangaben · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben.
Wann kam die zweite Immobilie?
Drei Jahre nach dem Kauf des Einfamilienhauses, als die Finanzierung planmäßig lief und beide beruflich etabliert waren; viele fragten, warum schon jetzt.
„Sie haben doch gerade erst Ihr Eigenheim finanziert. Warum jetzt schon die nächste Immobilie?“
Diese Frage hörte die Kinderärztin gleich mehrfach.
Vor drei Jahren hatte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann ein Einfamilienhaus gekauft.
Die Finanzierung lief planmäßig.
Beide waren beruflich etabliert.
Die Familie war angekommen.
Viele hätten sich an dieser Stelle zurückgelehnt.
Die Ärztin hatte jedoch ein anderes Ziel.
„Unser Eigenheim ist zum Wohnen da. Jetzt möchten wir Vermögen aufbauen.“
Wie entstand der nächste Schritt?
Nicht spontan: Über Monate beschäftigte sich das Ehepaar mit Kapitalanlagen und fand eine vermietete, moderne Eigentumswohnung in einer wachsenden Kreisstadt für 348.000 Euro, zu 100 % finanziert.
Über Monate beschäftigte sich das Ehepaar mit dem Thema Kapitalanlage.
Wichtig war ihnen eine Immobilie, die langfristig vermietet werden konnte und den Grundstein für weitere Investitionen legte.
Nach mehreren Besichtigungen fanden sie eine moderne Eigentumswohnung in einer wachsenden Kreisstadt.
Die Wohnung war bereits vermietet.
Die Nachfrage nach vergleichbarem Wohnraum war hoch.
Die Eckdaten:
- Kaufpreis: 348.000 Euro
- Finanzierung: 100 % des Kaufpreises
- Kaufnebenkosten: vollständig aus Eigenmitteln
Das Eigenheim sollte bewusst unberührt bleiben.
Auch vorhandene Rücklagen wollten sie nicht für den Kaufpreis einsetzen.
Wie reagierte die Bank zuerst?
Der Berater blickte zuerst auf die laufende Baufinanzierung. Bei der Familie zeigte sich aber ein anderes Bild: sichere Einkommen, eine seit Jahren zuverlässig bediente Rate und ein deutlicher monatlicher Überschuss.
„Sie haben bereits eine Immobilienfinanzierung laufen.“
Für viele Kreditnehmer wäre das tatsächlich ein Hindernis.
Bei der Familie ergab sich jedoch ein anderes Bild.
Beide verfügten über sichere Einkommen.
Die Rate für das Eigenheim wurde seit Jahren zuverlässig bedient.
Zusätzlich blieb nach allen laufenden Ausgaben ein deutlicher monatlicher Überschuss.
Die wirtschaftliche Analyse: Die Haushaltsrechnung zeigte eine komfortable Situation.
Berücksichtigt wurden:
- Einkommen beider Ehepartner
- bestehende Eigenheimfinanzierung
- Rücklagen
- Lebenshaltungskosten
- zu erwartende Mieteinnahmen
- langfristige Finanzierungsplanung
Die Kapitalanlage stellte die wirtschaftliche Stabilität der Familie nicht infrage.
Im Gegenteil.
Sie ergänzte die Vermögensstrategie sinnvoll.
Warum eine 100-%-Finanzierung?
Damit die Rücklagen als Sicherheit und für künftige Investitionen erhalten bleiben; Ziel war der schrittweise Aufbau eines kleinen Immobilienportfolios.
Die vorhandenen Rücklagen sollten erhalten bleiben.
Zum einen als Sicherheit.
Zum anderen für zukünftige Investitionen.
Das Ziel war nicht der Kauf einer einzelnen Wohnung.
Das Ziel war der schrittweise Aufbau eines kleinen Immobilienportfolios.
Kaufpreis voll finanziert, Familienreserven blieben liegen: Nach vollständiger Prüfung erfolgte die Zusage.
Der Kaufpreis wurde vollständig finanziert.
Die Kaufnebenkosten brachte die Familie aus eigenen Mitteln auf.
Die Liquiditätsreserven blieben nahezu vollständig erhalten.
Vier Jahre später: Das Eigenheim wird weiterhin selbst genutzt.
Die Eigentumswohnung ist dauerhaft vermietet.
Inzwischen prüft die Familie den Kauf einer zweiten Kapitalanlage.
Der Vermögensaufbau erfolgt Schritt für Schritt – ohne die Sicherheit des Eigenheims zu gefährden.
Schließen sich Eigenheim und Kapitalanlagen aus?
Ein Eigenheim und Kapitalanlagen schließen sich nicht aus.
Viele Ärztinnen und Ärzte beginnen erst nach dem Hauskauf mit dem gezielten Aufbau eines Immobilienvermögens.
Entscheidend ist eine Finanzierung, die langfristig tragfähig bleibt und genügend finanziellen Spielraum lässt.
Nach dem Eigenheim beginnt das Immobilienportfolio: Dieser Praxisfall zeigt, dass der Vermögensaufbau nicht mit dem Kauf eines Eigenheims endet.
Für viele Ärztinnen und Ärzte beginnt genau dann die nächste Phase: der systematische Aufbau eines Immobilienportfolios.
Eine 100-%-Finanzierung des Kaufpreises kann dabei helfen, Liquidität zu erhalten und gleichzeitig langfristig Vermögen mit Wohnimmobilien aufzubauen.
Häufige Fragen
Kann ich trotz bestehender Eigenheimfinanzierung eine Kapitalanlage erwerben?
Ja. Entscheidend ist die wirtschaftliche Gesamtsituation.
Müssen Kaufnebenkosten selbst bezahlt werden?
In vielen Fällen werden Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Grundbuchkosten aus Eigenmitteln übernommen.
Werden Mieteinnahmen berücksichtigt?
Nachhaltige Mieteinnahmen fließen regelmäßig in die Gesamtbetrachtung ein.
Lässt sich auf diese Weise ein Immobilienportfolio aufbauen?
Ja. Viele Anleger beginnen nach dem Eigenheim mit einer ersten vermieteten Wohnung und erweitern ihren Bestand später schrittweise.
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