Rechner · Tilgungsplan

Tilgungsrechner

Wie viel bleibt am Ende der Zinsbindung übrig? Der Rechner zeigt Ihre Rate, die Zinskosten und die Restschuld — Jahr für Jahr, wahlweise mit jährlicher Sondertilgung.

Information

Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die Rate konstant; mit jedem Jahr sinkt der Zinsanteil und steigt der Tilgungsanteil. Eine höhere Anfangstilgung oder regelmäßige Sondertilgungen senken die Restschuld am Ende der Zinsbindung deutlich — und damit das Anschlussrisiko. Geben Sie Zins und Tilgung selbst ein; das Ergebnis ist Ihre Rechnung.

Tilgungsrechner

Ihr Tilgungsverlauf

Darlehensbetrag, Zins, Anfangstilgung und Zinsbindung eingeben; optional eine jährliche Sondertilgung.

Ergebnis (Richtwert)
Rate / Monat
Restschuld am Ende
Zinskosten im Zeitraum
JahrZinsenTilgungSondertilgungRestschuld

Unverbindliche Orientierung. Annuitätendarlehen mit konstanter Rate; Sondertilgungen sind nur im vertraglich vereinbarten Rahmen möglich. Zins und Tilgung sind Ihre Annahmen — konkrete Konditionen entstehen im Angebot.

FAQ

Häufige Fragen zur Tilgung

Warum sinkt der Zinsanteil über die Jahre?
Weil die Zinsen immer nur auf die noch offene Restschuld anfallen. Da die Rate konstant bleibt und die Restschuld sinkt, entfällt ein wachsender Teil der Rate auf die Tilgung — der Effekt beschleunigt sich mit der Zeit.
Lohnen sich Sondertilgungen?
Sie senken die Restschuld und damit die Zinskosten und das Anschlussrisiko. Wichtig ist, dass der Vertrag Sondertilgungen erlaubt (oft bis zu einem bestimmten Prozentsatz pro Jahr). Ob sie sinnvoller sind als andere Verwendung des Geldes, hängt von Ihrer Gesamtsituation ab.
Was passiert am Ende der Zinsbindung?
Die dann verbliebene Restschuld wird weiterfinanziert — die Anschlussfinanzierung. Hier lohnt der Vergleich, statt einfach die Prolongation der Hausbank zu akzeptieren.
Die Zahl, auf die es ankommt

Nicht die Rate — die Restschuld

Ein Annuitätendarlehen hat eine gleichbleibende Rate, aber ihr Inneres verändert sich ständig: Am Anfang ist fast alles Zins und wenig Tilgung; mit jeder Rate verschiebt sich das Verhältnis, weil die Zinslast auf eine kleinere Restschuld gerechnet wird. Diese Verschiebung ist der Grund, warum die anfängliche Tilgung so viel stärker wirkt, als sie aussieht.

Der entscheidende Punkt: Nach zehn Jahren Zinsbindung ist Ihr Darlehen nicht abbezahlt. Was offen bleibt, muss neu finanziert werden — zu Konditionen, die heute niemand kennt. Diese Restschuld, nicht die Anfangsrate, ist die Zahl, an der Anschlussfinanzierungen scheitern.

Was Sie damit steuern

Drei Stellschrauben — sehr unterschiedliche Wirkung

  • Anfängliche Tilgung. Der stärkste Hebel auf die Restschuld, und der einzige, der unmittelbar darauf wirkt. Wer sie erhöht, zahlt monatlich mehr — aber der Effekt auf das Ende der Zinsbindung ist überproportional, weil jede zusätzliche Tilgung sofort die Zinslast der Folgejahre senkt. Bei geringem Eigenkapital ist sie kein Luxus, sondern die Absicherung.
  • Zinsbindung. Sie ändert die Restschuld kaum, aber sie ändert, wann Sie das Anschlussrisiko tragen. Für alle, deren Bankenkreis in zehn Jahren kleiner sein könnte — Wegzug ins Ausland, Selbstständigkeit, Ruhestand —, ist eine lange Bindung mehr wert als ein niedriger Startzins.
  • Sondertilgung. Der unterschätzte Baustein: meist kostenlos, oft ungenutzt. Für alle mit schwankendem Einkommen ist sie das wichtigste Flexibilitätsinstrument überhaupt — sie senkt die Restschuld, ohne die monatliche Rate zu erhöhen. Wer sie nicht mitverhandelt, verschenkt sie.

Der Rechner arbeitet mit dem Zins, den Sie eingeben. Welchen Sie tatsächlich bekommen, hängt an Bonität, Beleihung und Bank — das ist keine Rechenaufgabe, sondern eine Auswahlfrage.