FAQ: Baufinanzierung
Die wichtigsten Antworten zu Kosten, KfW-Förderung, Anschlussfinanzierung, 100 % Finanzierung und der Beratung von Expats und Auslandsdeutschen.
Kurz beantwortet
In aller Regel kostenlos für Sie
In aller Regel nichts — Beratung, Bankvergleich und Finanzierungsanfrage sind für Sie in aller Regel kostenlos. Die Provision zahlt in der Regel die finanzierende Bank, nicht Sie; das ist gesetzlich geregelt und transparent.
Auslandswohnsitz: finanzierbar über die passenden Banken
Ja. Es gibt kein Verbot, der Grundbucheintrag steht jedem offen. Was den Bankenkreis verengt, ist der steuerliche Wohnsitz (§§ 8, 9 AO), nicht die Staatsangehörigkeit — ein Teil der Banken sagt pauschal ab, genug andere finanzieren, sind aber nicht über Vergleichsportale erreichbar. Bei Einkommen in Fremdwährung entscheidet die Kreditrichtlinie des einzelnen Hauses: manche nehmen es nicht an, andere schon.
100 % Kaufpreis: für starke Bonität, kein Ersatz für Eigenkapital
Für Kapitalanleger, Ärzte und Kunden mit sehr guter Bonität, die ihr Eigenkapital arbeiten lassen wollen — kein Ersatz für fehlendes Eigenkapital. Die Kaufnebenkosten (je nach Bundesland 8–15 %) kommen aus Eigenmitteln; Voraussetzung ist ein Haushaltsnetto, das die Rate dauerhaft trägt.
Wer vermittelt — und was ist der Vorteil gegenüber der Hausbank?
Perini Finance & Property, Vermittlung nach §34i GewO, über 650 Banken im Vergleich — die Hausbank kennt nur ihre eigenen Produkte. Wir kennen die Banken, deren Kreditrichtlinie Auslandswohnsitz, befristete Aufenthaltstitel, Denkmal- oder QNG-Objekte als Regelfall behandelt. Ein Nein hat drei Gründe: die Bonität, das Eigenkapital – oder die Kreditrichtlinie. Die ersten beiden verschiebt niemand. Der dritte ist unser Fach.
Was kostet ein Baufinanzierungsvermittler — und was kann er, was die Hausbank nicht kann?
Die Beratung, der Bankvergleich und die Finanzierungsanfrage kosten Sie in aller Regel nichts: Die Provision zahlt in der Regel die finanzierende Bank, nicht Sie. Der eigentliche Unterschied zur Hausbank ist aber nicht der Preis, sondern die Auswahl. Wir vergleichen über 650 Banken gleichzeitig, während Ihre Hausbank nur ihre eigenen Produkte kennt.
Das entscheidet vor allem dort, wo es auf den Zuschnitt ankommt — Denkmalobjekte, QNG-Neubau, Kapitalanlagen, Wohnsitz im Ausland — weil längst nicht jede Bank solche Fälle überhaupt annimmt. Wichtiger als der Zinssatz ist dabei meist die Reihenfolge: Der KfW-Antrag muss vor dem Kaufvertrag über die Hausbank gestellt werden, sonst ist die Förderfähigkeit endgültig verloren.
Und ein weit verbreiteter Irrtum kostet regelmäßig fünfstellige Beträge: Einen Tilgungszuschuss gibt es ausschließlich in der Sanierung (KfW 261). Im Neubau — 297/298 und 300 — wirkt die Förderung allein über den vergünstigten Zins. Wer dort mit einem Zuschuss kalkuliert, hat ein Loch in der Finanzierung.
Was kostet die Finanzierungsberatung?
Was ist der Vorteil eines Vermittlers gegenüber der Hausbank?
Wie funktioniert die KfW-Förderung — und wann muss ich den Antrag stellen?
Für wen ist eine 100 % Kaufpreisfinanzierung gedacht?
Wann lohnt sich eine Anschlussfinanzierung / Umschuldung?
Kann ich Denkmal-AfA und KfW kombinieren?
Gibt es neben KfW auch Landesförderung — und kann ich beides kombinieren?
Wie lange dauert eine Finanzierungszusage?
Ich lebe im Ausland — kann ich in Deutschland überhaupt finanzieren?
Ich verdiene in Fremdwährung. Warum ist das ein Problem für die Bank?
Mein Aufenthaltstitel ist befristet — ist die Finanzierung damit erledigt?
Mein Eigenkapital liegt auf einem Konto im Ausland. Reicht der Kontoauszug?
Was sind Bereitstellungszinsen — und warum überraschen sie so viele?
Kann ich mein Darlehen vorzeitig ablösen?
Wie wichtig ist die Sondertilgung wirklich?
Meine Zinsbindung läuft in drei Jahren aus. Ist es zu früh, sich zu kümmern?
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