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Aktuelle Beiträge & Praxisberichte

Markteinblicke, Praxisberichte, Praxisfälle und Ratgeber-Hintergründe zur Baufinanzierung für Steuerausländer, Expats und Kapitalanleger. Alle Texte von Olga Nikushkina.

Blog · Praxis

Aktuelle Beiträge

Klartext · Faktencheck

"Ab 2.500 € möglich"? Der Bank-Faktencheck

Ein Reel verspricht zwei Immobilien ab 2.500 € netto. § 505a BGB, Kapitaldienstfähigkeit und DSCR sagen etwas anderes.

"Ab 2.500 € möglich"? Der Bank-Faktencheck →
Förderung · Juli 2026

BEG-Reform zum 21.07.2026: Der Tilgungszuschuss schrumpft

Weniger Zuschuss, günstigerer Zins — klingt nach einem Tausch. In der Kapitaldienstrechnung Ihrer Bank ist es keiner.

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Marktkommentar · Juli 2026

Bauzinsen Juli 2026: EZB hebt an, Kapitalmarkt fällt

Die EZB hat angehoben — die Kapitalmarktzinsen sind trotzdem gefallen. Was das für Ihre Finanzierung heißt.

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Förderung · Juli 2026

Neubauförderung 2026: EH55 verlängert, KfW-Zinsen gesenkt

Effizienzhaus 55 bis Ende 2026 verlängert und Zinsen gesenkt — der Neubau-Förderkredit ist attraktiver geworden.

Neubauförderung 2026: EH55 verlängert, KfW-Zinsen gesenkt →
Förderung · Juli 2026

Sanierungsförderung 2026: Gewerbe zu Wohnen & Jung kauft Alt

Zwei befristete Neuerungen: Gewerbe zu Wohnen ab 1.7. und bessere Jung-kauft-Alt-Konditionen ab 3.8.

Sanierungsförderung 2026: Gewerbe zu Wohnen & Jung kauft Alt →
Gewerbe · Juni 2026

Projektfinanzierung 2026: Wenn die Bank nicht mehr trägt

Warum Banken Bauträger 2026 zurückhaltender finanzieren — und welche Wege über spezialisierte Kapitalgeber bleiben.

Projektfinanzierung 2026: Wenn die Bank nicht mehr trägt →
Praxis · Fallbeispiele

Schwierige Finanzierungen: Wie Olga findet, was Banken ablehnen

Selbstständige, Steuerausländer, Fremdwährungseinkommen — drei echte Fälle und wie sie gelöst wurden.

Schwierige Finanzierungen: Wie Olga findet, was Banken ablehnen →
Marktkommentar · 23. Mai 2026

CRR III 2026: Was Steuerausländer bei Bankprüfungen wissen müssen

Warum Immobilienkredite für Auslandsdeutsche schwieriger wurden und wer noch finanziert.

CRR III 2026: Was Steuerausländer bei Bankprüfungen wissen müssen →
Redaktionslinie

Worüber hier geschrieben wird — und worüber nicht

Es gibt genug Seiten, die täglich melden, wohin der Bauzins gelaufen ist. Wir gehören nicht dazu, und das ist eine bewusste Entscheidung. Zinsprognosen sind eine Wette; sie helfen niemandem bei einer Entscheidung, die über zwanzig Jahre trägt.

Was Menschen tatsächlich Geld kostet, ist eine andere Kategorie von Nachricht: Regeländerungen. Ein Förderprogramm, dessen Zuschuss zu einem Stichtag gekürzt wird. Eine aufsichtsrechtliche Vorgabe, die einen Bankenkreis für bestimmte Antragsteller schließt. Eine Frist, die man verpasst, weil niemand darauf hingewiesen hat, dass der Antrag vor dem Kaufvertrag stehen muss.

Solche Änderungen wirken oft stärker als eine Zinsbewegung von einem halben Prozentpunkt — und sie treffen fast immer eine kleine Gruppe hart, statt alle ein bisschen. Genau diese Gruppen sind unsere Mandanten: Steuerausländer, Fremdwährungsverdiener, Selbstständige, Grenzgänger, Ärztinnen und Ärzte in der Niederlassung.

Drei Regeln für diese Beiträge

  • Kein Zins, keine Rendite. Aus rechtlichen Gründen (§ 17 PAngV, Art. 247 EGBGB) nennen wir hier keine konkreten Konditionen. Ein Zins ohne die vollständigen Angaben ist irreführend — und ein Zins, der drei Wochen alt ist, ist wertlos.
  • Quelle und Prüfdatum. Wo wir Fristen, Beträge oder Programmbedingungen nennen, steht dabei, woher sie stammen und wann wir sie zuletzt geprüft haben. Förderbedingungen ändern sich, teils mit wenigen Tagen Vorlauf.
  • Keine erfundenen Fälle. Wo Beispiele stehen, sind sie als Modellrechnung gekennzeichnet. Erlebte Fälle finden Sie in den Praxisberichten — anonymisiert, aber nicht erfunden.

Wenn Sie nur einen einzigen Satz aus diesem Blog mitnehmen, dann diesen: Der teuerste Fehler in einer Baufinanzierung ist fast nie ein zu hoher Zins. Es ist eine Frist. Ein Förderantrag, der nach dem Kaufvertrag gestellt wurde. Eine Bereitstellungsfrist, die zu kurz vereinbart war. Eine Anschlussfinanzierung, um die sich niemand gekümmert hat, bis der Bankenkreis kleiner geworden war. Diese Fehler kosten fünfstellig — und sie sind alle vermeidbar, wenn man sie rechtzeitig kennt.

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