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Aktuelle Beiträge & Praxisberichte

Markteinblicke, Praxisberichte und Hintergründe zur Baufinanzierung für Steuerausländer, Expats und Kapitalanleger. Alle Texte von Olga Nikushkina.

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Worüber hier geschrieben wird — und worüber nicht

Es gibt genug Seiten, die täglich melden, wohin der Bauzins gelaufen ist. Wir gehören nicht dazu, und das ist eine bewusste Entscheidung. Zinsprognosen sind eine Wette; sie helfen niemandem bei einer Entscheidung, die über zwanzig Jahre trägt.

Was Menschen tatsächlich Geld kostet, ist eine andere Kategorie von Nachricht: Regeländerungen. Ein Förderprogramm, dessen Zuschuss zu einem Stichtag gekürzt wird. Eine aufsichtsrechtliche Vorgabe, die einen Bankenkreis für bestimmte Antragsteller schließt. Eine Frist, die man verpasst, weil niemand darauf hingewiesen hat, dass der Antrag vor dem Kaufvertrag stehen muss.

Solche Änderungen wirken oft stärker als eine Zinsbewegung von einem halben Prozentpunkt — und sie treffen fast immer eine kleine Gruppe hart, statt alle ein bisschen. Genau diese Gruppen sind unsere Mandanten: Steuerausländer, Fremdwährungsverdiener, Selbstständige, Grenzgänger, Ärztinnen und Ärzte in der Niederlassung.

Drei Regeln für diese Beiträge

  • Kein Zins, keine Rendite. Aus rechtlichen Gründen (§ 6a PAngV, Art. 247 EGBGB) nennen wir hier keine konkreten Konditionen. Ein Zins ohne die vollständigen Angaben ist irreführend — und ein Zins, der drei Wochen alt ist, ist wertlos.
  • Quelle und Prüfdatum. Wo wir Fristen, Beträge oder Programmbedingungen nennen, steht dabei, woher sie stammen und wann wir sie zuletzt geprüft haben. Förderbedingungen ändern sich, teils mit wenigen Tagen Vorlauf.
  • Keine erfundenen Fälle. Wo Beispiele stehen, sind sie als Modellrechnung gekennzeichnet. Erlebte Fälle finden Sie in den Praxisberichten — anonymisiert, aber nicht erfunden.

Wenn Sie nur einen einzigen Satz aus diesem Blog mitnehmen, dann diesen: Der teuerste Fehler in einer Baufinanzierung ist fast nie ein zu hoher Zins. Es ist eine Frist. Ein Förderantrag, der nach dem Kaufvertrag gestellt wurde. Eine Bereitstellungsfrist, die zu kurz vereinbart war. Eine Anschlussfinanzierung, um die sich niemand gekümmert hat, bis der Bankenkreis kleiner geworden war. Diese Fehler kosten fünfstellig — und sie sind alle vermeidbar, wenn man sie rechtzeitig kennt.

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