Aktuelle Beiträge & Praxisberichte
Markteinblicke, Praxisberichte und Hintergründe zur Baufinanzierung für Steuerausländer, Expats und Kapitalanleger. Alle Texte von Olga Nikushkina.
Aktuelle Beiträge
Bauzinsen Juli 2026: EZB hebt an, Kapitalmarkt fällt
Die EZB hat angehoben — die Kapitalmarktzinsen sind trotzdem gefallen. Was das für Ihre Finanzierung heißt.
Beitrag lesen → Förderung · Juli 2026BEG-Reform zum 21.07.2026: Der Tilgungszuschuss schrumpft
Weniger Zuschuss, günstigerer Zins — klingt nach einem Tausch. In der Kapitaldienstrechnung Ihrer Bank ist es keiner.
Beitrag lesen → Marktkommentar · 23. Mai 2026CRR III 2026: Was Steuerausländer bei Bankprüfungen wissen müssen
Warum Immobilienkredite für Auslandsdeutsche schwieriger wurden und wer noch finanziert.
Beitrag lesen → Förderung · Juli 2026Neubauförderung 2026: EH55 verlängert, KfW-Zinsen gesenkt
Effizienzhaus 55 bis Ende 2026 verlängert und Zinsen gesenkt — der Neubau-Förderkredit ist attraktiver geworden.
Beitrag lesen → Gewerbe · Juni 2026Projektfinanzierung 2026: Wenn die Bank nicht mehr trägt
Warum Banken Bauträger 2026 zurückhaltender finanzieren — und welche Wege über spezialisierte Kapitalgeber bleiben.
Beitrag lesen → Förderung · Juli 2026Sanierungsförderung 2026: Gewerbe zu Wohnen & Jung kauft Alt
Zwei befristete Neuerungen: Gewerbe zu Wohnen ab 1.7. und bessere Jung-kauft-Alt-Konditionen ab 3.8.
Beitrag lesen → Praxis · FallbeispieleSchwierige Finanzierungen: Wie Olga findet, was Banken ablehnen
Selbstständige, Steuerausländer, Fremdwährungseinkommen — drei echte Fälle und wie sie gelöst wurden.
Beitrag lesen →Worüber hier geschrieben wird — und worüber nicht
Es gibt genug Seiten, die täglich melden, wohin der Bauzins gelaufen ist. Wir gehören nicht dazu, und das ist eine bewusste Entscheidung. Zinsprognosen sind eine Wette; sie helfen niemandem bei einer Entscheidung, die über zwanzig Jahre trägt.
Was Menschen tatsächlich Geld kostet, ist eine andere Kategorie von Nachricht: Regeländerungen. Ein Förderprogramm, dessen Zuschuss zu einem Stichtag gekürzt wird. Eine aufsichtsrechtliche Vorgabe, die einen Bankenkreis für bestimmte Antragsteller schließt. Eine Frist, die man verpasst, weil niemand darauf hingewiesen hat, dass der Antrag vor dem Kaufvertrag stehen muss.
Solche Änderungen wirken oft stärker als eine Zinsbewegung von einem halben Prozentpunkt — und sie treffen fast immer eine kleine Gruppe hart, statt alle ein bisschen. Genau diese Gruppen sind unsere Mandanten: Steuerausländer, Fremdwährungsverdiener, Selbstständige, Grenzgänger, Ärztinnen und Ärzte in der Niederlassung.
Drei Regeln für diese Beiträge
- Kein Zins, keine Rendite. Aus rechtlichen Gründen (§ 6a PAngV, Art. 247 EGBGB) nennen wir hier keine konkreten Konditionen. Ein Zins ohne die vollständigen Angaben ist irreführend — und ein Zins, der drei Wochen alt ist, ist wertlos.
- Quelle und Prüfdatum. Wo wir Fristen, Beträge oder Programmbedingungen nennen, steht dabei, woher sie stammen und wann wir sie zuletzt geprüft haben. Förderbedingungen ändern sich, teils mit wenigen Tagen Vorlauf.
- Keine erfundenen Fälle. Wo Beispiele stehen, sind sie als Modellrechnung gekennzeichnet. Erlebte Fälle finden Sie in den Praxisberichten — anonymisiert, aber nicht erfunden.
Wenn Sie nur einen einzigen Satz aus diesem Blog mitnehmen, dann diesen: Der teuerste Fehler in einer Baufinanzierung ist fast nie ein zu hoher Zins. Es ist eine Frist. Ein Förderantrag, der nach dem Kaufvertrag gestellt wurde. Eine Bereitstellungsfrist, die zu kurz vereinbart war. Eine Anschlussfinanzierung, um die sich niemand gekümmert hat, bis der Bankenkreis kleiner geworden war. Diese Fehler kosten fünfstellig — und sie sind alle vermeidbar, wenn man sie rechtzeitig kennt.
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