Vergütung · Transparenz

Sie zahlen uns nichts. Die Bank zahlt.

Das ist der ganze Satz — und trotzdem die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird. Hier steht, wer wann zahlt, was das für Ihre Beratung bedeutet und woran Sie erkennen, dass wir es uns leisten können, Ihnen abzuraten.

So funktioniert es

Für die Vermittlung einer Baufinanzierung in Deutschland zahlt die finanzierende Bank eine Vermittlungsprovision. Sie zahlen für unsere Beratung, den Bankvergleich, die Aufbereitung Ihrer Unterlagen und die Begleitung bis zur Auszahlung kein Honorar.

Kommt keine Finanzierung zustande, entsteht Ihnen ebenfalls kein Kosten. Wir tragen den Aufwand dann selbst — das ist der Preis dafür, dass wir Fälle annehmen, an denen andere nicht arbeiten wollen.

Wichtig: Die Provision der Bank ist bereits in den Konditionen enthalten, die Sie über uns bekommen. Sie zahlen deshalb nicht mehr, als wenn Sie direkt bei derselben Bank abschlössen — in der Praxis meist weniger, weil wir aus einem größeren Kreis auswählen.

Der offensichtliche Einwand

„Dann empfehlen Sie doch die Bank, die am besten zahlt."

Ein berechtigter Verdacht. Drei Gründe, warum das nicht funktioniert:

  • Die Spanne ist klein, das Risiko groß. Der Unterschied zwischen den Provisionssätzen der Häuser ist gering. Eine Finanzierung, die nicht trägt, kostet uns dagegen den Fall — und den Ruf.
  • Der schwierige Fall ist unser Geschäft. Wir leben nicht vom Standardfall, den jeder vermitteln kann, sondern von Konstellationen, bei denen nur wenige Häuser überhaupt in Frage kommen. Da gibt es keine Auswahl nach Provision — es gibt die Bank, die den Fall macht, oder keine.
  • Wir sagen auch Nein. Wenn eine Finanzierung nicht trägt, verdienen wir nichts und sagen es Ihnen trotzdem. Ein Vermittler, der jeden Fall durchdrückt, verdient einmal. Wir wollen den zweiten Kauf und die Anschlussfinanzierung.

Was Sie tatsächlich zahlen — und an wen

Damit die Rechnung ehrlich bleibt: Kosten entstehen beim Immobilienkauf sehr wohl, nur eben nicht bei uns. Sie zahlen an Dritte:

PositionAn wenWann fällig
GrunderwerbsteuerFinanzamt (Satz je Bundesland)nach Beurkundung
Notar und GrundbuchNotariat, Amtsgerichtnach Beurkundung
Maklercourtage (falls anfällt)Immobilienmaklerbei Kaufvertrag
Wertermittlung / GutachtenBank oder Sachverständigerim Prüfprozess
Vermittlung der Finanzierungzahlt die Bank

Diese Nebenkosten sind in aller Regel nicht mitfinanzierbar und müssen aus Eigenmitteln kommen. Das ist der Punkt, an dem die meisten Finanzierungen in der Planung kippen — nicht am Zinssatz.

Nebenkosten für Ihren Fall berechnen

Warum nicht direkt zur Bank?

Weil eine Bank genau ein Angebot hat: ihres. Sie prüft Ihren Fall gegen ihr eigenes Regelwerk und sagt Ja oder Nein. Wir prüfen ihn gegen die Regelwerke vieler Häuser — und wissen aus der täglichen Arbeit, welche davon eine Konstellation wie Ihre überhaupt annehmen.

  • Über 500 Banken im Zugriff — von Großbanken über Regionalinstitute bis zu Häusern, die kein Filialgeschäft betreiben.
  • Spezialisierung auf komplexe Fälle — Wohnsitz im Ausland, Einkommen in Fremdwährung, Selbstständigkeit, befristete Verträge.
  • Ein Ansprechpartner — vom ersten Kassensturz bis zur Auszahlung.

Und die unbequeme Antwort: Wenn Ihr Fall ein glatter Standardfall ist, gutes Einkommen, unbefristet, deutsche Immobilie, deutsche Steuerpflicht — dann kommen Sie bei Ihrer Hausbank vermutlich auch gut zurecht. Wir sind für die anderen da.

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