Was ist ein Auslandsdeutscher / Steuerausländer?
Auslandsdeutscher: deutscher Staatsbürger mit Wohnsitz im Ausland. Steuerausländer (im Bankensinn): jeder ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland — unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Die Bank schaut auf den Wohnsitz, nicht auf den Pass. Entscheidend ist der Status zur Antragstellung.
Welche Banken finanzieren Auslandsdeutsche?
Ein kleiner Kreis von etwa 6–10 Instituten — überwiegend Volksbanken und Sparkassen mit Erfahrung im internationalen Geschäft, plus zwei bis drei spezialisierte Großbanken. Welche Bank passt, hängt vom Wohnsitzland, der Einkommenswährung und dem Objekt ab.
Was ist die Wohnimmobilienkreditrichtlinie und §503 BGB?
Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie wurde 2016 in deutsches Recht umgesetzt. §503 BGB gibt dem Verbraucher ein Wandlungsrecht bei Immobiliar-Verbraucherdarlehen in Fremdwährung. Entscheidend ist dabei der Wohnsitz, nicht das Einkommen: Das Recht greift, wenn Sie bei Vertragsschluss in einem EU-Land ohne Euro wohnen (z. B. Polen, Schweden, Dänemark) — dann sogar bei Euro-Gehalt. Bei Wohnsitz außerhalb der EU (Schweiz, UK, USA, VAE) greift es nicht, auch nicht bei Gehalt in CHF, USD oder GBP.