Was prüfen Banken zusätzlich, wenn Sie mit Wohnsitz im Ausland eine Immobilie in Deutschland kaufen?
Wer mit Wohnsitz im Ausland eine Immobilie in Deutschland kaufen will, wird auf drei Dinge geprüft, die bei Inländern gar nicht erst auftauchen.
Erstens die Währung: Wird das Einkommen nicht in Euro gezahlt, nehmen manche Häuser es nicht an — andere schon, rechnen es aber mit einem Sicherheitsabschlag an. Zweitens das anwendbare Recht: Bei Wohnsitz in den USA oder im Vereinigten Königreich ist nicht immer klar, ob deutsches oder ausländisches Verbraucherrecht auf den Vertrag durchschlägt; manche Häuser verlangen dafür ein Rechtsgutachten, andere haben die Frage im Standardprozess geklärt.
Drittens der Prozess: Legitimation ohne PostIdent, Zustellung ins Ausland, ein deutsches Abrechnungskonto, Nachweise in fremder Sprache. Keiner dieser Punkte betrifft Ihre Bonität. Sie entscheiden trotzdem über die Zusage — und deshalb entscheidet die Auswahl des Hauses mehr als jede Verhandlung über den Zinssatz.