Praxisbericht · Baufinanzierung · Energie & Technik

Energie selbst erzeugen und von Anfang an richtig planen

Viele Käufer eines Eigenheims beschäftigen sich erst nach einigen Jahren mit dem Thema Photovoltaik, statt sie gleich beim Hauskauf mitfinanzieren zu lassen.

Rahmen dieses Falls: gesichertes Haushaltseinkommen, Nebenkosten aus Eigenmitteln. Ein Nein hat drei Gründe: die Bonität, das Eigenkapital – oder die Kreditrichtlinie. Die ersten beiden verschiebt niemand. Der dritte ist unser Fach. Wann keine Baufinanzierung

Eckdaten

538.000 € Kaufpreis, 34.000 € Photovoltaik, 590.000 € Darlehen

  • Kaufpreis: 538.000 €
  • Renovierung: 18.000 €
  • Finanzierungsbedarf: 590.000 € (100 % Kaufpreis + Photovoltaik + Renovierung)
  • Eigenkapital: 51.000 €

Anonymisierte Fallangabe · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben · §34i GewO

Eckdaten auf einen Blick

  • Kaufpreis: 538.000 €
  • Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher: 34.000 €
  • Renovierung: 18.000 €
  • Gesamtinvestition: 590.000 €
  • Erwerbsnebenkosten: 51.000 €
  • Eigenkapital: 51.000 €
  • Finanzierungsbedarf: 590.000 € (100 % Kaufpreis + Photovoltaik + Renovierung)

Anonymisierte Fallangaben · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben.

Typischer, anonymisierter Praxisfall. Personen, Orte und einzelne Finanzierungsdaten wurden zum Schutz der Privatsphäre angepasst. Der Ablauf entspricht einer typischen Beratungssituation bei Baufinanzierungen für selbstgenutzte Immobilien.

Warum später nachrüsten, wenn es von Anfang an besser geht?

Viele Käufer eines Eigenheims beschäftigen sich erst nach einigen Jahren mit dem Thema Photovoltaik, statt sie gleich beim Hauskauf mitfinanzieren zu lassen. In diesem Praxisfall fiel die Entscheidung bewusst anders aus. Bereits vor dem Kauf stand fest, dass die vorhandene Dachfläche ideal für eine Photovoltaikanlage geeignet war. Deshalb sollte die Anlage zusammen mit weiteren Modernisierungen sofort umgesetzt und vollständig mitfinanziert werden.

Haus von 2004 mit 168 m², Technik neu, nur Solarstrom fehlte

Ein Ehepaar mit zwei Kindern fand nach langer Suche ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 2004 mit einer Wohnfläche von rund 168 Quadratmetern.

Das Gebäude befand sich in einem sehr guten Zustand. Die Heizungsanlage war erst wenige Jahre alt, sodass lediglich kleinere Renovierungsarbeiten sowie die Installation einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher geplant waren.

Finanzierungsübersicht

  • Kaufpreis: 538.000 Euro
  • Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher: 34.000 Euro
  • Renovierung: 18.000 Euro
  • Gesamtinvestition: 590.000 Euro
  • Erwerbsnebenkosten: 51.000 Euro
  • Eigenkapital: 51.000 Euro
  • Finanzierungsbedarf: 590.000 Euro (100 % Kaufpreis + Photovoltaik + Renovierung)

Die Anlage sollte gleich aufs Dach, nicht erst Jahre später

Die Käufer wollten die Photovoltaikanlage nicht erst Jahre später nachrüsten.

Da ohnehin Arbeiten am Dach vorgesehen waren, sollte die gesamte Investition bereits im Zuge des Immobilienkaufs erfolgen. Eigenkapital stand dafür jedoch nicht mehr zur Verfügung.

Speicher, Wechselrichter und Wallbox-Vorbereitung vorab kalkuliert

Vor dem Kauf wurden sämtliche Investitionen vollständig kalkuliert.

Neben der Photovoltaikanlage wurden auch Batteriespeicher, Wechselrichter, Wallbox-Vorbereitung sowie kleinere Renovierungsarbeiten berücksichtigt.

Die stabile Einkommenssituation und die gute Objektqualität ermöglichten eine Finanzierung des gesamten Investitionsbedarfs.

100 % Kaufpreis plus Anlage und Renovierung in einem Darlehen

Die Finanzierung umfasste 100 % des Kaufpreises sowie sämtliche Kosten für Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Renovierung.

Dadurch standen alle Mittel unmittelbar nach der Eigentumsumschreibung bereit.

Die Anlage wurde bereits wenige Wochen nach dem Einzug installiert und konnte von Beginn an genutzt werden.

Eigener Strom kurz nach dem Einzug, keine spätere Nachfinanzierung

Heute produziert die Familie einen großen Teil ihres Strombedarfs selbst.

Neben den dauerhaft niedrigeren Energiekosten profitiert sie von einer modernen technischen Ausstattung und einer langfristig wertstabilen Immobilie.

Da sämtliche Investitionen bereits Bestandteil der ursprünglichen Finanzierung waren, blieb das Projekt finanziell übersichtlich und ohne spätere Nachfinanzierung.

Geplante Solaranlage gehört schon in die Kauffinanzierung

Wer bereits beim Immobilienkauf weiß, dass eine Photovoltaikanlage installiert werden soll, sollte diese Investition vollständig in die Finanzierung aufnehmen.

So lassen sich spätere Finanzierungsrunden vermeiden und das Eigenheim ist von Anfang an auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet.

Häufige Fragen

Kann eine Photovoltaikanlage gemeinsam mit dem Immobilienkauf finanziert werden?

Ja. Wenn die Installation bereits vor dem Kauf geplant wird, kann sie häufig Bestandteil der Gesamtfinanzierung sein.

Warum wurde ein Batteriespeicher direkt berücksichtigt?

Da die gesamte Anlage neu installiert wurde, ließ sich der Batteriespeicher wirtschaftlich sinnvoll in das Gesamtkonzept integrieren.

Ist eine 100-%-Finanzierung von Kaufpreis und Photovoltaikanlage möglich?

Unter den passenden Voraussetzungen können sowohl der Kaufpreis als auch die geplanten Investitionen vollständig finanziert werden.

Photovoltaik ab dem Einzug statt zweiter Kredit Jahre danach

Photovoltaik ist für viele Eigennutzer längst ein fester Bestandteil moderner Immobilien. Wer Kaufpreis, Photovoltaikanlage und weitere Modernisierungen gemeinsam finanziert, schafft ein zukunftssicheres Eigenheim und vermeidet zusätzliche Finanzierungen zu einem späteren Zeitpunkt.

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