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Praxisbericht · Baufinanzierung · Neubau & Fertighaus

Junges Ehepaar baut auf geschenktem Grundstück: beleihen statt Geldvermögen einsetzen

Nicht jeder Hausbau beginnt mit dem Kauf eines Grundstücks — manchmal steht das Baugrundstück längst bereit, verschenkt innerhalb der Familie. Ein junges Ehepaar wollte darauf bauen, hatte aber vergleichsweise wenig Geldvermögen.

Wird ein geschenktes Grundstück beim Hausbau als Eigenkapital berücksichtigt?

Ja, der aktuelle Grundstückswert kann, abhängig von der individuellen Finanzierung, als Eigenkapitalersatz berücksichtigt werden. Im Praxisfall hatte das lastenfreie, geschenkte Grundstück einen Marktwert von 195.000 Euro, den die Bank als Eigenkapitalersatz berücksichtigte. Bei 590.000 Euro Gesamtinvestition und 45.000 Euro Eigenkapital betrug der Finanzierungsbedarf 545.000 Euro.

Eckdaten

Grundstück (bereits vorhanden): 195.000 €

Hausbau: 472.000 €

Baunebenkosten: 48.000 €

Garage: 32.000 €

Außenanlagen: 38.000 €

Gesamtinvestition: 590.000 €

Eigenkapital: 45.000 €

Grundstückswert als Eigenkapitalersatz: 195.000 €

Finanzierungsbedarf: 545.000 €

Anonymisierte Fallangaben · keine Zusage für andere Vorhaben. · Rahmen dieses Falls: gesichertes Haushaltseinkommen, Nebenkosten aus Eigenmitteln

Typischer, anonymisierter Praxisfall. Personen, Orte und einzelne Finanzierungsdaten wurden zum Schutz der Privatsphäre angepasst. Der Ablauf entspricht einer typischen Beratungssituation bei Baufinanzierungen für selbstgenutzte Immobilien.

Welche Eckdaten hatte der Hausbau mit 195.000 € Grundstückswert und 545.000 € Darlehen?

Ein junges Ehepaar baute auf einem geschenkten Grundstück, das einen wichtigen Eigenkapitalersatz darstellen kann. Gesamtinvestition 590.000 €, Finanzierungsbedarf 545.000 €, Eigenkapital 45.000 €.

Das Grundstück war bereits vorhanden – jetzt sollte das Traumhaus entstehen: Immer häufiger übertragen Eltern oder Großeltern ein Baugrundstück bereits zu Lebzeiten an ihre Kinder. Dadurch verändert sich die Finanzierung erheblich, denn das Grundstück kann einen wichtigen Eigenkapitalersatz darstellen.

Genau diese Ausgangssituation hatte ein junges Ehepaar, das den Traum vom eigenen Haus auf einem geschenkten Grundstück verwirklichen wollte.

Welchen Bauplatz hatten die Eltern übertragen?

Die Eltern hatten ihrem Sohn ein erschlossenes Baugrundstück in einem bestehenden Wohngebiet übertragen. Das Grundstück war lastenfrei und hatte einen aktuellen Marktwert von 195.000 Euro.

Gemeinsam plante das Ehepaar den Bau eines modernen Einfamilienhauses mit rund 165 Quadratmetern Wohnfläche sowie einer Doppelgarage.

Neben dem Hausbau sollten auch sämtliche Außenanlagen direkt fertiggestellt werden.

Finanzierungsübersicht

  • Grundstück (bereits vorhanden): 195.000 Euro
  • Hausbau: 472.000 Euro
  • Baunebenkosten: 48.000 Euro
  • Garage: 32.000 Euro
  • Außenanlagen: 38.000 Euro
  • Gesamtinvestition: 590.000 Euro
  • Eigenkapital: 45.000 Euro
  • Grundstückswert als Eigenkapitalersatz: 195.000 Euro
  • Finanzierungsbedarf: 545.000 Euro

Haus, Garage und Außenanlagen finanzieren, Reserve behalten: Obwohl das Grundstück bereits vorhanden war, mussten sämtliche Baukosten einschließlich Garage, Hausanschlüsse und Außenanlagen finanziert werden.

Wichtig war außerdem, genügend finanzielle Reserven für unvorhergesehene Baukosten zu erhalten.

Wie wurden Grundstückswert und Baukosten in der Planung berücksichtigt?

Der aktuelle Grundstückswert wurde angerechnet und verbesserte die Eigenkapitalsituation erheblich; zusätzlich wurden alle Baukosten von Hausbau und Erdarbeiten bis Garten und Reserve vollständig kalkuliert.

Dadurch verbesserte sich die Eigenkapitalsituation erheblich, obwohl nur vergleichsweise wenig Geldvermögen vorhanden war.

Zusätzlich wurden sämtliche Baukosten vollständig kalkuliert. Dazu gehörten unter anderem:

  • Hausbau
  • Erdarbeiten
  • Hausanschlüsse
  • Garage
  • Terrasse
  • Pflasterarbeiten
  • Garten
  • Baunebenkosten
  • Reserve für unvorhergesehene Ausgaben

Grundstückswert eingebracht, Baukosten bis zum Einzug gedeckt: Die Finanzierung wurde auf den gesamten Investitionsbedarf bis zum bezugsfertigen Eigenheim abgestimmt.

Der Wert des geschenkten Grundstücks floss als Eigenkapitalersatz in die Finanzierung ein. Gleichzeitig wurden sämtliche Baukosten einschließlich Garage und Außenanlagen vollständig berücksichtigt.

Dadurch war während der Bauphase keine zusätzliche Finanzierung erforderlich.

Wie lief der Hausbau, und waren Terrasse und Garten gleich fertig?

Planmäßig: Wenige Monate nach der Fertigstellung zog die Familie ein, sämtliche Außenanlagen waren bereits fertig.

Bereits wenige Monate nach der Fertigstellung zog die Familie in ihr neues Zuhause ein. Sämtliche Außenanlagen waren bereits fertiggestellt und das vorhandene Grundstück hatte einen wesentlichen Beitrag zu einer stabilen Gesamtfinanzierung geleistet.

Vorhandenes Grundstück ersetzt einen Teil des Eigenkapitals: Ein geschenktes oder bereits vorhandenes Grundstück kann die Finanzierung eines Hausbaus erheblich erleichtern.

Entscheidend ist jedoch, sämtliche Bau- und Baunebenkosten vollständig zu kalkulieren und bereits vor Baubeginn in die Finanzierung aufzunehmen. So entsteht ein Finanzierungskonzept ohne spätere Überraschungen.

Was braucht das Bauen auf eigenem Grund?

Ein vorhandenes Grundstück schafft hervorragende Voraussetzungen für den Hausbau. Werden sämtliche Baukosten von Anfang an vollständig geplant und finanziert, entsteht eine solide Grundlage für den Weg ins Eigenheim – ohne finanzielle Überraschungen während der Bauphase.

Finanzierung bei vorhandenem Grundstück: Wie der Grundstückswert als Eigenkapitalersatz zählt: Der aktuelle Grundstückswert wird in der Finanzierungsplanung berücksichtigt und verbessert die Eigenkapitalsituation, auch wenn nur wenig Geldvermögen vorhanden ist. Je nach individueller Finanzierung zählt er als Eigenkapitalersatz. Sämtliche Baukosten einschließlich Garage, Hausanschlüssen und Außenanlagen müssen trotzdem finanziert werden.

ING und DKB waren unter den verglichenen Häusern; Deutsche Bank, Commerzbank und weitere Institute wurden je nach Objekttyp einbezogen.

Häufige Fragen

Lässt sich ein geschenktes Grundstück beleihen, um den Hausbau zu finanzieren?

Der Wert eines geschenkten, lastenfreien Grundstücks kann je nach individueller Finanzierung als Eigenkapitalersatz in die Finanzierung einfließen. Im Praxisfall hatte das Grundstück einen Marktwert von 195.000 €, und die Finanzierung wurde auf den gesamten Investitionsbedarf bis zum bezugsfertigen Eigenheim abgestimmt.

Wird ein geschenktes Grundstück bei der Finanzierung berücksichtigt?

Ja. Der aktuelle Grundstückswert kann – abhängig von der individuellen Finanzierung – als Eigenkapitalersatz berücksichtigt werden.

Warum wurden Garage und Außenanlagen direkt mitfinanziert?

Damit das gesamte Bauvorhaben bis zum Einzug abgeschlossen werden konnte und keine spätere Nachfinanzierung notwendig wurde.

Sollten Bauherren eine Kostenreserve einplanen?

Ja. Gerade beim Hausbau erhöht eine realistische Reserve die finanzielle Sicherheit.

Ähnliche Situation? Sprechen wir darüber.

Jede Baufinanzierung ist ein Einzelfall. In einem kostenlosen Erstgespräch erklären wir Ihnen, was machbar ist und welche Bank dazu passt. Eine Ablehnung hat drei mögliche Gründe: Bonität, Eigenkapital oder die Kreditrichtlinie der Bank. Bonität und Eigenkapital sind vorgegeben; wir prüfen, welche Bankrichtlinie zu Ihrer Situation passt. Wann keine Baufinanzierung
Anonymisierter Einzelfall, keine Zusage für andere Vorhaben · Beratung kostenlos · Provision in der Regel von der Bank · §34i GewO · keine Rechts- oder Steuerberatung · keine Finanzierungszusage; Konditionen abhängig von Bonität, Beleihung und Bank

Für eine Immobilienfinanzierung kommen die meisten Banken erst ab einem Haushaltsnetto von rund 3.500 € pro Monat auf eine tragfähige Rechnung — bei Paaren zählt das gemeinsame Einkommen.

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