Praxisbericht · Ärzte · Assistenzarzt

Assistenzarzt, 31: erste vermietete Wohnung mit 0 € Eigenkapital im Kaufpreis

Mit 31 Jahren wollte ein Assistenzarzt früh mit dem Vermögensaufbau beginnen — eine vermietete Eigentumswohnung als erste Kapitalanlage. Die erste Bank riet ab.

Kann ein Assistenzarzt seine erste vermietete Wohnung als Kapitalanlage finanzieren?

Ja, unter passenden Voraussetzungen kann ein Assistenzarzt seine erste vermietete Wohnung als Kapitalanlage finanzieren, auch den vollständigen Kaufpreis bei sehr guter Bonität und tragfähiger Rate. Im Praxisfall lehnte die erste Bank ab, weil sie ihn für zu jung hielt. Nach Analyse von Grundgehalt und Bereitschaftsdiensten folgte die Zusage über 264.000 €. Die Kaufnebenkosten kamen aus Eigenmitteln.

Eckdaten

  • Kaufpreis: 264.000 €
  • Eigenkapital im Kaufpreis: 0 €

Anonymisierte Fallangaben · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben.

Typischer, anonymisierter Praxisfall. Personen, Orte und einzelne Finanzierungsdaten wurden zum Schutz der Privatsphäre angepasst. Der Ablauf entspricht einer typischen Beratungssituation bei Finanzierungen für Ärztinnen und Ärzte.

Warum kam die Kapitalanlage vor dem Eigenheim?

Weil er nicht wie viele erfahrene Ärzte erst mit Mitte vierzig oder fünfzig Vermögen außerhalb der Altersversorgung aufbauen wollte. Den Rat, erst ein Eigenheim zu kaufen, lehnte er bewusst ab.

Diesen Rat bekam der Assistenzarzt häufiger zu hören.

Von Freunden.

Von Kollegen.

Und sogar von seiner Hausbank.

Doch genau das wollte er bewusst nicht.

Er hatte in den vergangenen Jahren erlebt, wie viele erfahrene Ärzte erst mit Mitte vierzig oder fünfzig begannen, Vermögen außerhalb ihrer Altersversorgung aufzubauen.

Für ihn stand fest:

Wenn er langfristig Immobilien besitzen wollte, musste er früh beginnen.

Nicht erst nach dem Facharzt.

Der Einstieg sollte möglichst früh erfolgen: Seit knapp drei Jahren arbeitete der junge Mediziner in einer großen Klinik.

Sein Einkommen war für sein Alter überdurchschnittlich.

Eigenkapital hatte er dagegen kaum aufgebaut.

Studium, Umzug und Berufseinstieg hatten den größten Teil seiner Ersparnisse aufgebraucht.

Trotzdem wollte er investieren.

Nicht irgendwann.

Jetzt.

Welche Wohnung kaufte der Assistenzarzt für 264.000 Euro?

Eine moderne, seit Jahren vermietete Zwei-Zimmer-Wohnung in einer Universitätsstadt: Kaufpreis 264.000 Euro, finanziert zu 100 %, Kaufnebenkosten aus Eigenmitteln.

Nach mehreren Monaten Suche entschied er sich für diese Wohnung.

Die Wohnung war modern.

Der Mieter wohnte bereits mehrere Jahre dort.

Die Lage überzeugte.

Die Eckdaten:

  • Kaufpreis: 264.000 Euro
  • Finanzierung: 100 % des Kaufpreises
  • Kaufnebenkosten: vollständig aus Eigenmitteln
  • Eigenkapital im Kaufpreis: 0 Euro

Warum die erste Bank ablehnte: Die Begründung überraschte ihn.

Nicht das Einkommen sei das Problem.

Auch nicht die Wohnung.

Die Bank hielt ihn schlicht für zu jung.

Außerdem fehle eine längere Berufserfahrung.

Eine Kapitalanlage solle später erfolgen.

Der Assistenzarzt fragte sich:

Warum sollte er zehn Jahre warten, wenn er die Finanzierung bereits heute ohne Weiteres tragen konnte?

Was sprach wirtschaftlich für den Käufer?

Ein unbefristeter Arbeitsvertrag nach der Probezeit, ein planmäßig steigendes Einkommen mit regelmäßigen Bereitschaftsdiensten und stabile Mieteinnahmen; auch nach allen Kosten blieb die Finanzierung tragbar.

Er verfügte über einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Die Probezeit war beendet.

Das Einkommen entwickelte sich planmäßig.

Zusätzlich erhielt er regelmäßig Vergütungen für Bereitschaftsdienste.

Die Wohnung erwirtschaftete von Beginn an stabile Mieteinnahmen.

Auch nach Abzug sämtlicher Kosten blieb die Finanzierung langfristig tragbar.

Warum 100 % sinnvoll waren: Der Assistenzarzt hätte seine gesamten Rücklagen einsetzen können.

Darauf verzichtete er bewusst.

Die vorhandene Liquidität sollte erhalten bleiben.

Für Fortbildungen.

Für unvorhergesehene Ausgaben.

Und für den nächsten Vermögensschritt.

Gerade am Anfang der beruflichen Laufbahn erschien ihm finanzielle Flexibilität wichtiger als eine möglichst niedrige Darlehenssumme.

Wie wurde der Kaufpreis voll finanziert?

Nach einer vollständigen Analyse wurde die Finanzierung neu strukturiert, mit Grundgehalt, regelmäßigen Bereitschaftsdiensten, Haushaltsrechnung, Reserve und Mieteinnahmen. Nach kurzer Prüfung kam die Zusage, die Kaufnebenkosten trug er selbst.

Berücksichtigt wurden unter anderem:

  • Grundgehalt
  • regelmäßige Bereitschaftsdienste
  • Haushaltsrechnung
  • Liquiditätsreserve
  • Objektunterlagen
  • nachhaltige Mieteinnahmen

Nach kurzer Prüfung erhielt der Assistenzarzt die Zusage.

Der Kaufpreis wurde vollständig finanziert.

Die Kaufnebenkosten brachte er aus eigenen Mitteln auf.

Drei Jahre später: Die Wohnung ist weiterhin vermietet.

Die Finanzierung läuft planmäßig.

Inzwischen hat der junge Arzt seine Facharztausbildung fast abgeschlossen.

Mit dem gestiegenen Einkommen plant er bereits die zweite Kapitalanlage.

Nicht weil die erste besonders spektakulär war.

Sondern weil sie der Anfang einer langfristigen Strategie ist.

Was können andere junge Ärzte daraus lernen?

Dass auch ein früher Einstieg unter passenden Voraussetzungen möglich ist: Nicht die Höhe des Eigenkapitals entscheidet allein, sondern eine langfristig tragfähige Finanzierung.

Viele Mediziner konzentrieren sich in den ersten Berufsjahren ausschließlich auf ihre Karriere.

Der Vermögensaufbau beginnt häufig erst deutlich später.

Dieser Praxisfall zeigt, dass unter den passenden Voraussetzungen auch ein früher Einstieg möglich sein kann.

Nicht die Höhe des Eigenkapitals entscheidet allein.

Sondern eine langfristig tragfähige Finanzierung.

Assistenzarzt startet Immobilienkauf vor dem Facharzttitel: Der Einstieg in den Immobilienmarkt muss nicht bis zum Facharzttitel warten.

Wer bereits als Assistenzarzt über ein stabiles Einkommen verfügt und seine Finanzierung langfristig plant, kann den Grundstein für ein eigenes Immobilienportfolio schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn legen.

Eine 100-%-Finanzierung des Kaufpreises kann dabei – unter den richtigen Voraussetzungen – ein sinnvoller Weg sein, vorhandene Liquidität zu erhalten und dennoch frühzeitig Vermögen aufzubauen.

Häufige Fragen

Können Assistenzärzte Kapitalanlagen finanzieren?

Ja. Viele Banken begleiten entsprechende Finanzierungen.

Werden Bereitschaftsdienste berücksichtigt?

Regelmäßig erzielte Einkommensbestandteile können je nach Bank in die Gesamtbewertung einfließen.

Muss ich zuerst ein Eigenheim kaufen?

Nein. Viele Anleger entscheiden sich bewusst zunächst für vermietete Wohnimmobilien.

Eignet sich eine Eigentumswohnung als erste Kapitalanlage?

Für viele Anleger stellt sie den Einstieg in den langfristigen Vermögensaufbau dar.

Ähnliche Situation? Sprechen wir darüber.

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Anonymisierter Einzelfall, keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben · Beratung kostenlos · Provision in der Regel von der Bank · §34i GewO · keine Rechts- oder Steuerberatung · keine Finanzierungszusage; Konditionen abhängig von Bonität, Beleihung und Bank

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