Zählen Förderdarlehen als Eigenkapitalersatz, und entscheidet das jede Bank selbst?
Ob ein Förderdarlehen als Eigenkapitalersatz anerkannt wird, entscheidet die jeweilige Bank. Manche konditionieren den Auslauf ganz ohne die Fördermittel, andere zählen sie als normales Fremdkapital. Genau diese Auswahl ist der Kern unserer Arbeit. Förderung von Bund und Ländern.
Warum kann es den Zins senken, wenn ich die Baufinanzierung mit KfW kombiniere? Wenn Sie die Baufinanzierung mit KfW kombinieren, kann der Beleihungsauslauf der Bank-Tranche sinken (das Verhältnis von Darlehen zu Beleihungswert), und nach genau diesem Auslauf staffeln Banken den Zins.
Je niedriger dieser Auslauf, desto geringer das Risiko der Bank und desto besser der Zins.
KfW- und Landesförderdarlehen werden in aller Regel nachrangig ins Grundbuch eingetragen.
Viele Banken werten ein solches nachrangiges Förderdarlehen als Eigenkapitalersatz: Die erstrangige Bank-Tranche wird dadurch kleiner im Verhältnis zum Beleihungswert und rutscht in eine günstigere Zinsstufe.
Der Vorteil wirkt nicht nur auf den Förderbaustein, sondern auf die gesamte Hauptfinanzierung — und die ist der weitaus größere Betrag.
Der Effekt ist allerdings bankabhängig: Nicht jedes Haus rechnet Förderdarlehen als Eigenkapitalersatz; manche zählen sie als normales Fremdkapital in den Auslauf.
Genau darin liegt die Auswahl — und genau die trifft ein Vergleichsportal nicht.