66 Finanzierungen ausgewertet: was die Zahlen zeigen
Diese Zahlen sind nicht geschätzt. Sie sind aus den dokumentierten Praxisberichten selbst errechnet — aus den Clustern Baufinanzierung, Kapitalanlage und Ärzte — und ändern sich beim nächsten hinzukommenden Fall von allein.
Sind diese Zahlen geschätzt oder Marktdaten?
Die Zahlen sind weder geschätzt noch Marktdaten, sondern werden automatisch aus den veröffentlichten, real abgewickelten Praxisberichten errechnet, nicht aus einer Umfrage oder einer externen Studie. Kommt ein neuer Fall hinzu, fließt er von allein in Median und Spanne ein. Sie beschreiben den bisherigen Fallbestand und sind keine Zusage für Ihren Fall.
Warum Median statt Durchschnitt?
Weil einzelne sehr große oder sehr kleine Fälle den Durchschnitt stärker verzerren als den Median. Der Median beschreibt die typische Lage im Fallbestand deshalb ehrlicher.
Sind die Zahlen eine Zusage für meinen Fall?
Nein. Sie beschreiben den bisherigen Fallbestand, sind aber keine Prognose und keine Zusage — die erreichbaren Werte hängen von Objekt, Bonität, Einkommensart und gewähltem Kreditgeber ab.
Welche drei Kennzahlen zeigen die ausgewerteten Finanzierungen?
Kaufpreis von 248.000 € bis 698.000 €, Eigenkapitalquote im Median 14,6 % und Erwerbsnebenkosten im Median 9,5 % – die drei Kennzahlen aus den ausgewerteten Fällen.
248.000 € – 698.000 €
Spanne aus 43 Fällen mit ausgewiesenem Kaufpreis.
Median 14,6 %
Spanne 9,5 % – 35,3 %, aus 31 Fällen.
Median 9,5 %
Spanne 9,5 % – 10,0 %, aus 20 Fällen.
Warum tauchen nicht alle Fälle hier auf?
Grundlage sind 66 Berichte aus drei Clustern. Nicht jeder nennt einen Kaufpreis im gleichen Format — Anschlussfinanzierungen oder reine Kapitalbeschaffung haben oft keinen Neuerwerb, deshalb ist die tatsächliche Fallzahl je Kennzahl kleiner und wird offen ausgewiesen. Die Fälle mit besonderem Einkommens- und Vermögensbezug (Auslandsdeutsche, variables Einkommen, Mitarbeiteraktien) fließen bewusst nicht ein: Sie behandeln die Struktur des Einkommens, nicht durchgängig einen Immobilienkauf mit Kaufpreis.
Wie entstehen diese Zahlen?
Jede der drei Kennzahlen wird automatisch aus den bereits veröffentlichten Praxisberichten berechnet, nicht manuell gepflegt oder geschätzt: Sobald ein neuer Fall mit den relevanten Eckdaten (Kaufpreis, eingesetztes Eigenkapital, Erwerbsnebenkosten) veröffentlicht wird, fließt er automatisch in die Median- und Spannenberechnung ein.
Das hat einen praktischen Vorteil gegenüber allgemeinen Marktstatistiken: Diese Zahlen stammen nicht aus einer Umfrage oder einer externen Studie, sondern unmittelbar aus real abgewickelten Finanzierungen mit genau der Klientel, die diese Seite anspricht — Käufer und Bauherren, Ärzte und Kapitalanleger mit besonderen Finanzierungssituationen. Der Median wird bewusst dem Durchschnitt vorgezogen, weil einzelne sehr große oder sehr kleine Fälle den Durchschnitt stärker verzerren würden als den Median.
Was zeigen diese Zahlen nicht?
Die Kennzahlen sind eine Beschreibung des bisherigen Fallbestands, keine Prognose und keine Zusage für einen neuen, individuellen Fall. Eine niedrige Eigenkapitalquote in einem dokumentierten Fall bedeutet nicht, dass dieselbe Quote automatisch auch bei einem neuen, anders gelagerten Fall erreichbar ist — sie hängt von Objekt, Bonität, Einkommensart und gewähltem Kreditgeber ab.
Auch die Bandbreite selbst ist aussagekräftiger als der Median allein: Ein Median von beispielsweise 20 % Eigenkapitalquote kann eine Spanne von 10 % bis 35 % verdecken, in der sich sehr unterschiedliche Konstellationen verbergen. Wer wissen möchte, wo das eigene Vorhaben in dieser Spanne landen würde, bekommt darauf im Erstgespräch eine konkretere Antwort als aus der reinen Statistik.
Warum wächst die Fallzahl, nicht die Definition?
Die Datengrundlage wächst mit jedem neu veröffentlichten Praxisbericht, ohne dass sich die Berechnungsmethode dabei ändert — dieselbe Definition von Eigenkapitalquote und Erwerbsnebenkosten gilt für den ersten wie für den aktuellsten Fall. Das macht die Zahlen über die Zeit vergleichbar, auch wenn die einzelnen zugrunde liegenden Fälle naturgemäß unterschiedlich sind.
Wie verhalten sich die drei Kennzahlen zueinander?
Die drei Kennzahlen stehen nicht unabhängig nebeneinander, sondern hängen in der Praxis oft zusammen: Ein Fall mit besonders niedriger Eigenkapitalquote hat häufig auch eine andere Kaufpreislage als ein Fall mit hoher Quote — bei kleineren Kaufpreisen im unteren Bereich der Spanne lässt sich eine niedrigere Eigenkapitalquote leichter tragen als bei einem sehr hohen Kaufpreis, wo die absolute Eigenkapitalsumme schon bei niedriger Quote erheblich ist.
Ähnlich verhält es sich mit den Erwerbsnebenkosten: Ihr Anteil am Kaufpreis hängt stark vom Bundesland und davon ab, ob ein Makler beteiligt war, nicht von der individuellen Bonität des Falls. Wer die drei Zahlen isoliert liest, übersieht deshalb leicht, dass sie gemeinsam ein Fallprofil beschreiben und nicht drei unabhängige Stellschrauben.
Häufige Fragen
Warum Median statt Durchschnitt?
Weil Ausreißer nach oben oder unten den Durchschnitt stärker verfälschen als den Median — der Median zeigt die typische Lage im Fallbestand deshalb verlässlicher.
Sind die Zahlen eine Zusage für meinen Fall?
Nein. Die Zahlen bilden den bisherigen Fallbestand ab, sind aber weder Prognose noch Zusage — was im Einzelfall erreichbar ist, hängt von Objekt, Bonität, Einkommensart und gewähltem Kreditgeber ab.
Wovon hängt der Anteil der Erwerbsnebenkosten am Kaufpreis ab?
Der Anteil der Erwerbsnebenkosten am Kaufpreis hängt stark vom Bundesland und davon ab, ob ein Makler beteiligt war, nicht von der individuellen Bonität des Falls.
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