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Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Die leistbare Finanzierung ergibt sich aus einer nüchternen Haushaltsrechnung, nicht aus dem größtmöglichen Kreditbetrag, den eine Bank theoretisch bewilligen würde — wer beides verwechselt, riskiert eine Finanzierung am Rand der eigenen Belastbarkeit.

Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Die leistbare Finanzierung ergibt sich aus einer nüchternen Haushaltsrechnung, nicht aus dem größtmöglichen Kreditbetrag, den eine Bank theoretisch bewilligen würde — wer beides verwechselt, riskiert eine Finanzierung am Rand der eigenen Belastbarkeit. Wie sich die tragbare Rate ermitteln lässt. Ausgangspunkt sind die regelmäßigen Nettoeinnahmen, davon abgezogen werden laufende Lebenshaltungskosten, bestehende feste Verpflichtungen (andere Kredite, Unterhalt) sowie ein realistischer Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Ausgaben. Was übrig bleibt, ist die Grundlage für die maximal tragbare monatliche Kreditrate — nicht die von der Bank rechnerisch maximal bewilligte Rate, die oft enger kalkuliert ist als die eigene Komfortzone. Wie sich daraus der mögliche Kaufpreis ableitet. Aus der tragbaren Monatsrate, der gewählten Zinsbindung und dem angenommenen Zinssatz lässt sich die maximal finanzierbare Darlehenssumme berechnen — zusammen mit dem verfügbaren Eigenkapital (abzüglich der ohnehin nicht finanzierten Kaufnebenkosten) ergibt das den realistischen Kaufpreisrahmen. Diese Reihenfolge — erst Budget, dann Objektsuche — verhindert, dass man sich in ein Objekt verliebt, das am Ende finanziell nicht tragbar ist.

Wie sich die tragbare Rate ermitteln lässt

Ausgangspunkt sind die regelmäßigen Nettoeinnahmen, davon abgezogen werden laufende Lebenshaltungskosten, bestehende feste Verpflichtungen (andere Kredite, Unterhalt) sowie ein realistischer Sicherheitspuffer für unvorhergesehene Ausgaben. Was übrig bleibt, ist die Grundlage für die maximal tragbare monatliche Kreditrate — nicht die von der Bank rechnerisch maximal bewilligte Rate, die oft enger kalkuliert ist als die eigene Komfortzone.

Wie sich daraus der mögliche Kaufpreis ableitet

Aus der tragbaren Monatsrate, der gewählten Zinsbindung und dem angenommenen Zinssatz lässt sich die maximal finanzierbare Darlehenssumme berechnen — zusammen mit dem verfügbaren Eigenkapital (abzüglich der ohnehin nicht finanzierten Kaufnebenkosten) ergibt das den realistischen Kaufpreisrahmen. Diese Reihenfolge — erst Budget, dann Objektsuche — verhindert, dass man sich in ein Objekt verliebt, das am Ende finanziell nicht tragbar ist.

Warum der Sicherheitspuffer keine Nebensächlichkeit ist

Wer die Rate exakt auf das aktuell verfügbare Budget zuschneidet, ohne Puffer für Einkommensschwankungen, steigende Nebenkosten oder eine höhere Anschlussfinanzierungsrate einzuplanen, gerät bei der geringsten Veränderung der Lebensumstände unter Druck. Ein realistischer Puffer macht den Unterschied zwischen einer stressfreien und einer ständig angespannten Finanzierung aus.

Warum steigende Nebenkosten in die Kalkulation gehören

Neben der reinen Darlehensrate sollte die tragbare monatliche Belastung auch die laufenden Nebenkosten der Immobilie mit einkalkulieren – Instandhaltungsrücklage, Grundsteuer, Versicherungen und bei Eigentumswohnungen das Hausgeld. Diese Posten werden bei der ersten überschlägigen Budgetrechnung oft unterschätzt, machen aber gerade bei älteren Bestandsimmobilien oder bei Eigentumswohnungen mit größerer Instandhaltungsrücklage einen spürbaren Teil der monatlichen Gesamtbelastung aus. Auch mögliche künftige Veränderungen gehören in eine realistische Kalkulation: ein geplantes Kind, ein möglicher Wechsel in Teilzeit, eine absehbare Rentennähe. Wer die tragbare Rate ausschließlich auf Basis des aktuellen Haushaltsnettoeinkommens ohne Puffer für solche Veränderungen berechnet, riskiert bei Eintritt eines dieser Ereignisse eine echte finanzielle Enge. Eine belastbare Leistbarkeitsrechnung bezieht deshalb neben Rate und Sicherheitspuffer auch die Nebenkosten und absehbare Lebensplanung mit ein, nicht nur den heutigen Kontostand.

Die Posten, die in keiner Haushaltsrechnung stehen

Banken rechnen mit Pauschalen für Lebenshaltung, und die decken den Alltag ab — sie decken nicht ab, was mit dem Eigentum neu hinzukommt. Hausgeld beziehungsweise Betriebs- und Instandhaltungskosten, Grundsteuer, Gebäudeversicherung und eine Rücklage für Instandhaltung fallen ab dem ersten Monat an, unabhängig vom Darlehen. Bei einer Eigentumswohnung kommt hinzu, dass ein Teil des Hausgelds in die Rücklage der Gemeinschaft fließt und für eine anstehende Sanierung nicht ausreicht — Sonderumlagen sind die häufigste unerwartete Belastung der ersten Jahre. Der zweite Punkt: Wer bisher zur Miete wohnte, verliert mit dem Einzug die Miete, nicht aber alle Nebenkosten. Die Ersparnis ist regelmäßig kleiner als die Kaltmiete.

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