Wiki · Ablauf & Prozess

Ablauf Finanzierung

Eine Baufinanzierung folgt einem klaren, planbaren Fahrplan — wer die einzelnen Schritte kennt, nimmt sich einen Großteil der Unsicherheit, die diesen Prozess sonst begleitet.

Von Bedarf bis Bankvergleich

Am Anfang steht die Klärung von Budget und Bedarf: Wie viel Objekt ist realistisch finanzierbar, welche monatliche Rate ist tragbar, wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung (siehe Kaufnebenkosten für den Sockelbetrag, der davon in jedem Fall gedeckt sein sollte). Darauf folgt die Zusammenstellung der Unterlagen (siehe Benötigte Unterlagen) und ein Banken- und Konditionenvergleich — bei einer unabhängigen Vermittlung über einen breiteren Bankenpool als bei der Hausbank allein.

Von Antrag bis Zusage

Nach Auswahl des passenden Angebots reicht die Bank den Antrag zur internen Prüfung ein — Bonität, Objektwert (Beleihungswert) und Unterlagenvollständigkeit werden geprüft. Bei vollständigen Unterlagen dauert dieser Schritt oft nur wenige Werktage, bei Nachforderungen entsprechend länger. Am Ende steht die Finanzierungszusage — die Grundlage, mit der auch der Notartermin sicher vereinbart werden kann.

Notartermin und Auszahlung

Erst mit der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags wird die Finanzierung tatsächlich rechtlich wirksam abgerufen. Nach Eintragung der Auflassungsvormerkung im Grundbuch und Erfüllung der im Kreditvertrag genannten Auszahlungsvoraussetzungen zahlt die Bank die Darlehenssumme aus — meist direkt an den Verkäufer oder auf ein Notaranderkonto, selten an den Käufer selbst.

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Verwandte Begriffe im Glossar

Benoetigte Unterlagen

Für die Finanzierung benötigt die Bank Unterlagen zu Person, Einkommen und Objekt – etwa Ausweis, Einkommensnachweise, Eigenkapitalnachweis sowie Objektunterlagen (Exposé, Grundriss, Grundbuch).

Erstgespraech (30 Min)

Das Erstgespräch ist ein unverbindliches Kennenlern- und Orientierungsgespräch (rund 30 Minuten), in dem Vorhaben, Rahmen und nächste Schritte geklärt werden.

Kaufnebenkosten

Kaufnebenkosten sind die Kosten zusätzlich zum Kaufpreis: Grunderwerbsteuer (je Bundesland unterschiedlich), Notar und Grundbuch sowie ggf. Maklerprovision. Sie werden meist aus Eigenkapital getragen.