Wie vorhandenes Familienvermögen den Weg ins Eigenheim erleichterte
Nicht jeder Hausbau beginnt mit dem Kauf eines Grundstücks.
Auf einen Blick
- Gesamtinvestition: 590.000 €
- Finanzierungsbedarf: 545.000 €
- Eigenkapital: 45.000 €
Anonymisierte Fallangabe · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben · §34i GewO
Information
Eckdaten auf einen Blick
- Grundstück (bereits vorhanden): 195.000 €
- Hausbau: 472.000 €
- Baunebenkosten: 48.000 €
- Garage: 32.000 €
- Außenanlagen: 38.000 €
- Gesamtinvestition: 590.000 €
- Eigenkapital: 45.000 €
- Grundstückswert als Eigenkapitalersatz: 195.000 €
- Finanzierungsbedarf: 545.000 €
Anonymisierte Fallangaben · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben.
Das Grundstück war bereits vorhanden – jetzt sollte das Traumhaus entstehen
Nicht jeder Hausbau beginnt mit dem Kauf eines Grundstücks. Immer häufiger übertragen Eltern oder Großeltern ein Baugrundstück bereits zu Lebzeiten an ihre Kinder. Dadurch verändert sich die Finanzierung erheblich, denn das Grundstück kann einen wichtigen Eigenkapitalersatz darstellen.
Genau diese Ausgangssituation hatte ein junges Ehepaar, das den Traum vom eigenen Haus auf einem geschenkten Grundstück verwirklichen wollte.
Ausgangssituation
Die Eltern hatten ihrem Sohn ein erschlossenes Baugrundstück in einem bestehenden Wohngebiet übertragen. Das Grundstück war lastenfrei und hatte einen aktuellen Marktwert von 195.000 Euro.
Gemeinsam plante das Ehepaar den Bau eines modernen Einfamilienhauses mit rund 165 Quadratmetern Wohnfläche sowie einer Doppelgarage.
Neben dem Hausbau sollten auch sämtliche Außenanlagen direkt fertiggestellt werden.
Finanzierungsübersicht
- Grundstück (bereits vorhanden): 195.000 Euro
- Hausbau: 472.000 Euro
- Baunebenkosten: 48.000 Euro
- Garage: 32.000 Euro
- Außenanlagen: 38.000 Euro
- Gesamtinvestition: 590.000 Euro
- Eigenkapital: 45.000 Euro
- Grundstückswert als Eigenkapitalersatz: 195.000 Euro
- Finanzierungsbedarf: 545.000 Euro
Die Herausforderung
Obwohl das Grundstück bereits vorhanden war, mussten sämtliche Baukosten einschließlich Garage, Hausanschlüsse und Außenanlagen finanziert werden.
Wichtig war außerdem, genügend finanzielle Reserven für unvorhergesehene Baukosten zu erhalten.
Unsere Analyse
Im Rahmen der Finanzierungsplanung wurde der aktuelle Grundstückswert berücksichtigt.
Dadurch verbesserte sich die Eigenkapitalsituation erheblich, obwohl nur vergleichsweise wenig Geldvermögen vorhanden war.
Zusätzlich wurden sämtliche Baukosten vollständig kalkuliert. Dazu gehörten unter anderem:
- Hausbau
- Erdarbeiten
- Hausanschlüsse
- Garage
- Terrasse
- Pflasterarbeiten
- Garten
- Baunebenkosten
- Reserve für unvorhergesehene Ausgaben
Die Finanzierungslösung
Die Finanzierung wurde auf den gesamten Investitionsbedarf bis zum bezugsfertigen Eigenheim abgestimmt.
Der Wert des geschenkten Grundstücks floss als Eigenkapitalersatz in die Finanzierung ein. Gleichzeitig wurden sämtliche Baukosten einschließlich Garage und Außenanlagen vollständig berücksichtigt.
Dadurch war während der Bauphase keine zusätzliche Finanzierung erforderlich.
Das Ergebnis
Der Hausbau konnte planmäßig umgesetzt werden.
Bereits wenige Monate nach der Fertigstellung zog die Familie in ihr neues Zuhause ein. Sämtliche Außenanlagen waren bereits fertiggestellt und das vorhandene Grundstück hatte einen wesentlichen Beitrag zu einer stabilen Gesamtfinanzierung geleistet.
Was andere daraus lernen können
Ein geschenktes oder bereits vorhandenes Grundstück kann die Finanzierung eines Hausbaus erheblich erleichtern.
Entscheidend ist jedoch, sämtliche Bau- und Baunebenkosten vollständig zu kalkulieren und bereits vor Baubeginn in die Finanzierung aufzunehmen. So entsteht ein Finanzierungskonzept ohne spätere Überraschungen.
Häufige Fragen
Wird ein geschenktes Grundstück bei der Finanzierung berücksichtigt?
Ja. Der aktuelle Grundstückswert kann – abhängig von der individuellen Finanzierung – als Eigenkapitalersatz berücksichtigt werden.
Warum wurden Garage und Außenanlagen direkt mitfinanziert?
Damit das gesamte Bauvorhaben bis zum Einzug abgeschlossen werden konnte und keine spätere Nachfinanzierung notwendig wurde.
Sollten Bauherren eine Kostenreserve einplanen?
Ja. Gerade beim Hausbau erhöht eine realistische Reserve die finanzielle Sicherheit.
Fazit
Ein vorhandenes Grundstück schafft hervorragende Voraussetzungen für den Hausbau. Werden sämtliche Baukosten von Anfang an vollständig geplant und finanziert, entsteht eine solide Grundlage für den Weg ins Eigenheim – ohne finanzielle Überraschungen während der Bauphase.
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