Zwei Kapitalanlagen in einem Jahr — bewusst so gewählt
Ein Urologe erwarb innerhalb eines Jahres gleich zwei Kapitalanlagen. Warum das Tempo eine bewusste Entscheidung war und wie beide Finanzierungen gelangen.
„Warum kaufen Sie schon wieder eine Wohnung?“
Diese Frage stellte ihm seine Hausbank nur elf Monate nach der ersten Finanzierung.
Die erste vermietete Eigentumswohnung lief hervorragend.
Der Mieter zahlte pünktlich.
Die Finanzierung entwickelte sich wie geplant.
Eigentlich gab es keinen Grund, an der Strategie zu zweifeln.
Der Urologe sah deshalb keinen Anlass, mehrere Jahre bis zur nächsten Investition zu warten.
Eine Gelegenheit, die nicht geplant war
Eigentlich wollte der Arzt erst in zwei oder drei Jahren erneut investieren.
Dann meldete sich ein Makler.
In derselben Wohnanlage wie die erste Wohnung wurde eine nahezu identische Einheit verkauft.
Gleicher Grundriss.
Gleiche Größe.
Gleiche Nachfrage.
Für den Arzt war sofort klar:
Diese Gelegenheit würde so schnell nicht wiederkommen.
Die Ausgangssituation
Das Eigenheim der Familie war bereits finanziert.
Die erste Kapitalanlage lief problemlos.
Beide Immobilien wurden pünktlich bedient.
Die Eckdaten der zweiten Investition:
- Kaufpreis: 364.000 Euro
- Finanzierung: 100 % des Kaufpreises
- Kaufnebenkosten: vollständig aus Eigenmitteln
Viele hätten jetzt Eigenkapital eingesetzt.
Der Urologe entschied sich bewusst dagegen.
Warum erneut 100 Prozent?
Die Antwort war einfach.
Er wollte sein vorhandenes Vermögen nicht in einer einzigen Immobilie binden.
Die Liquidität sollte erhalten bleiben.
Für Modernisierungen.
Für weitere Chancen.
Und als Sicherheitsreserve.
Die Strategie lautete:
Immobilien kaufen.
Eigenkapital aufbauen.
Liquidität bewahren.
Die erste Reaktion der Bank
Der Sachbearbeiter stellte zunächst nur eine Frage:
„Warum benötigen Sie erneut eine Vollfinanzierung?“
Die wirtschaftliche Analyse zeigte jedoch schnell:
Die erste Wohnung entwickelte sich planmäßig.
Das Eigenheim verursachte keine Probleme.
Das Einkommen war stabil.
Zusätzlich verfügte der Arzt über erhebliche Rücklagen und ein Wertpapierdepot.
Die Finanzierung war langfristig problemlos tragbar.
Die Analyse
Neben den persönlichen Unterlagen wurden auch die Zahlen der ersten Kapitalanlage eingereicht.
Dabei zeigte sich:
- pünktliche Mieteingänge,
- planmäßige Tilgung,
- stabile Haushaltsrechnung,
- ausreichende Liquiditätsreserve,
- keine zusätzlichen Konsumentenkredite.
Damit entstand ein vollständiges Bild der gesamten Vermögenssituation.
Die Finanzierung
Nach Abschluss der Prüfung erhielt der Arzt die Zusage.
Auch die zweite Wohnung wurde mit 100 Prozent des Kaufpreises finanziert.
Die Kaufnebenkosten zahlte er aus Eigenmitteln.
Die Liquiditätsreserven blieben nahezu vollständig erhalten.
Heute
Beide Wohnungen sind vermietet.
Die Finanzierungen laufen planmäßig.
Der Arzt verfolgt weiterhin eine klare Strategie.
Nicht möglichst viele Immobilien.
Sondern wirtschaftlich sinnvolle Immobilien.
Schritt für Schritt.
Was andere Ärzte daraus lernen können
Eine erfolgreiche erste Kapitalanlage kann die Grundlage für weitere Investitionen bilden.
Entscheidend ist nicht die Anzahl der Immobilien.
Entscheidend ist, dass jede Finanzierung langfristig tragfähig bleibt.
Viele vermögende Anleger entscheiden sich deshalb bewusst dafür, vorhandene Liquidität zu erhalten und Immobilien über Finanzierungen aufzubauen.
Häufig gestellte Fragen
Können Ärzte mehrere Kapitalanlagen nacheinander finanzieren?
Sind mehrere 100-%-Finanzierungen möglich?
Muss viel Eigenkapital eingesetzt werden?
Werden bestehende Mieteinnahmen berücksichtigt?
Ist ein Eigenheim ein Hindernis?
Fazit
Dieser Praxisfall zeigt, dass der Vermögensaufbau nicht mit der ersten Kapitalanlage endet.
Wer wirtschaftlich solide plant und seine Liquidität strategisch einsetzt, kann auch mehrere Wohnimmobilien erfolgreich in sein Vermögenskonzept integrieren – unter den passenden Voraussetzungen sogar mit einer 100-%-Finanzierung des Kaufpreises.
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Jede Finanzierung für Ärztinnen und Ärzte ist ein Einzelfall. In einem kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, was machbar ist und welche Bank dazu passt.
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